Geschichte  - Tiroler Raftingverband
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Über die Entwicklung des Rafting sowie des Raftingverbandes (TRV) in Tirol!

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Chronologischer Überblick:

 

2016  Der Tiroler Rafting Verband hat 29 Mitglieder

 

2011 Der Tiroler Rafting Verband hat 19 Mitglieder.

 

Wirtschaftskammer  -  Tiroler Rafting Verband

Zusammen mit der WK stellte der TRV bei sämtlichen Angelegenheiten und Verhandlungen ein optimales Team dar.  Besonders hervorzuheben war die gute Zusammenarbeit mit Herrn Kroese. Wichtig für die Verhandlungen waren die Umfragen und die Statistik über den Wirtschaftsfaktor Rafting, die die WK als (im Gegensatz zum Raftingverband)   neutrale Institution, anonym und objektiv jedes Jahr eingeholt hat. Sehr nützlich waren auch die politischen Verbindungen, die wir über die WK nutzen konnten.

 

Sportstättenbetriebsgesselschaft (SSBG)  -  Tiroler Raftingverband

Seit dem Jahr 1989  besteht eine enge Zusammenarbeit der SSBG mit den Raftingfirmen. Waren es anfänglich nur die Anlegestellen in Imst und Haiming, so konnte die SSBG im Laufe der Zeit immer mehr  die belastenden Aufgaben für die Outdooranbieter hinsichtlich der Organisation der Anlegestellen übernehmen. Im Laufe der Zeit übernimmt die SSBG auch die Verwaltung, Sicherheitsvorkehrungen, Verhandlungen bezüglich der Benützungsbewilligungen sämtlicher Schluchten, die gewerblich begangen werden. 

 

Aufgaben der SSBG:

privatrechtliche Verhandlungen 

Benützungsbewilligungen  

Finanzierung

Infrastruktur etc.

All denjenigen Personen, die bei der SSBG in den vielen Jahren Funktionen zum Wohle der Outdoorbranche ausgeübt haben und noch ausüben, sei besonders gedankt. Die SSBG unterliegt dem Ötztal Tourismus und TVB Imst.

 

Die Situation heute

Das Raftinggewerbe ist im Gesetz und in den Verordnungen des Landes gut geregelt. Eine Werbung mit Rafting ist heute aus keinem Hotelprospekt mehr weg zu denken. Das Gewerbe hat sich als seriös etabliert und einen guten Namen bekommen.

 

Fuzzis Meinung - Tiroler Raftingverband

Der TRV hat sich in seiner über 20-jährigen Geschichte als ernst zu nehmender und geschätzter Ansprech- bzw. Verhandlungspartner für viele Institutionen, insbesonders für die Tiroler Landesregierung etabliert. Es ist etwas ruhiger geworden um den Tiroler Raftingverband, die meisten Aufgaben sind vorerst gemacht und erfüllt worden. Ich hatte immer ein offenes Ohr für alle, versuchte objektiv zu sein  und habe mich, so gut ich konnte, für die Wünsche und Angelegenheiten der Mitglieder eingesetzt. Ich bin überzeugt, dass es äußerst wichtig ist, dass die Mitglieder den TRV auch weiterhin unterstützen. Man weiß nicht, was die Zukunft bringt und es ist immer Wichtig, eine starke, kompetente Interessensvertretung (zusätzlich zur Wirtschaftskammer) hinter sich zu haben.  Rückblickend freut es mich sehr, dass ich zusammen mit meinen Freunden  in der Pionierzeit eine in unserem Lande für eine neue Trentsportart und ein neues Gewerbe positiv  mitwirken konnte. Das Rafting ist schon längst eine wichtiges Tourismusangebot in unserem Lande , welches auf einem guten Fundament steht.

 

Was bringt  das Rafting/ der Outdoorsport der Region?

 

Umwelt:

Ökologisch unbedenklich

es gibt keine wissenschaftlich  fundierte Studie die aussagt, dass der Wildwassersport negative Auswirkungen auf die Flussökologie haben könnte.

 

Wirtschaft:

Höhere Nächtigungszahlen besonders in der nicht ausgelasteten Vor- und Nachsaison.

Kein Billig-Tourismus (Hohe Wertschöpfung von 130 bis 150 € pro Gast und Tag

Überbrückungseffekt bzw. Lückenfüller, Verhindern von vorzeitiger Abreise und Halten von Gästen bei Schlechtwetter durch ideales Schlechtwetterprogramm.

 

Arbeitsmarkt:

Arbeitsplätze werden geschaffen in Primär- aber vor allem in Sekundärbetrieben.

Pendant zu Wintersaisonarbeitsplätzen (Köche, Schilehrer, Liftangestellte, etc.)

Nebenerwerbsmöglichkeiten (Bauern, Studenten, Bergführer etc.)

 

Werbung:

Wiederholungseffekt - absoluter Höhepunkt für jeden Urlaubsgast und Folgebuchungen  auch zu anderen Jahreszeiten.

Billige Mundwerbung - keine Kurzzeiterscheinung.

Erweckt Lust zum Einstieg in andere Sportarten.

Die ganze Region profitiert vom Angebot der Outdooranbieter, durch die Outdoor-Unternehmen und deren Werbung ist das Thema Rafting und auch Canyoning am Markt top positioniert und sehr angesehen.

Die Tourismuswirtschaft erhält durch unsere Kunden, die eigenständig, auf eigene Kosten und aktiv von Seiten der Outdoorunternehmen geworben werden, eine beträchtliche zusätzliche Wertschöpfung des Sommertourismus.

Gäste, die aufgrund des Produktes "Outdoor" in die verschiedenen Regíonen kommen, werden auf uns aufmerksam und besuchen uns nicht nur im Sommer sondern auch im Winter.

 

2009

Der Tiroler Raftingverband hat 15 Mitglieder.

 

2008

Die ASI erhält keine Subventionen mehr und kann den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten.

 

2007-2008

Erarbeitung eines Fragenkatalogs für die Bootsführerprüfungen

in Zusammenarbeit mit der ASI, TRV und Landesregierung, Christian Klingler, Andy Leany, Marcel Pachler und Fuzzi Huber.

 

2006

3. und unbefristet Konzessionensvergabe

 

2005

Gespräche mit der TIWAG  bezüglich der Kraftwerkspläne.

Am 20. Oktober 2005 findet ein persönliches Gespräch der Vertreter der Raftingbranche, Dr. Alois Amprosi und Mag. Friedrich Karl Huber, mit LHStv. Dr. Gschwentner statt. Dabei wird uns zugesagt, dass die Raftingkonzessionen in weiterer Folge unbefristet ausgestellt werden.

 

2004

In mehrjähriger Arbeit entsteht unter der Koordination von DI Christian Klingler vom ASI sowie der konstruktiven Zusammenarbeit der Vertreter der Raftingfirmen (Andy Leany, Marcel Pachler, Sepp Edinger,  Fuzzi Huber) der Tiroler Raftinglehrplan - ein standardisiertes Raftinglehrbuch. 

 

15. April 2004: 

Pressegespräch - Vorstellung des Tiroler Rafting Lehrplans in Haiming mit LH-Stv. Dr. Gschwentner. Der Tiroler Raftinglehrplan wird international über die Grenzen hinweg geschätzt und als Fachbuch verwendet.

 

9.7.2003

beim Sport Camp Tirol: Pressegespräch mit Landesrätin Dr. Anna Hosp. 

 

2000er

Die Sportstättenbetriebsgesellschaft (SSBG), ursprünglich nur für die Anlegestellen Imst – Haiming zuständig, übernimmt immer mehr die Arbeit des TRV und der einzelnen Outdooranbieter hinsichtlich der Anlegestellen, Benützungsbewilligungen auf sämtlichen Flüssen und der Schluchten. 

 

2002

Der Kajakausstieg in Haiming orographisch links oberhalb der Haiminger Brücke wird errichtet.

Das ASI übernimmt das Krisenmanagement bei Unfällen

ASI-Homepage wird zur Sicherheits- und Informationsplatform für das Rafting und Canyoninggewerbe (Pegel, Gefahrenstellen, Strecken, Schluchten). ASI wird zur allerseits als neutral akzeptierten Anlaufstelle und zur KRISENINTERVENTIONSTELLE. Das ASI bedient nach Unfällen die Medien mit neutralen und fachlichen Informationen auch mit Fotomaterial.

 

11.12.2002 ASI und TRV:  Beschlussfassung über die Erarbeitung des gemeinsamen Lehrplans.

 

2001

Von 2001 auf 2002 verringerten sich die Konzessionen um 7 Genehmigungen!

Befahrung der Landecker Schlucht 

durch die Sachverständigen Andy Leany und Sepp Edinger – die Konzessionen (das 1. Ansuchen von Fuzzi wurde 1993 gestellt) sollen, laut Hr. Zweibrot, für Mai 2002 ergehen.

Konzession für die Landecker Schlucht

Wir erhalten die Konzession für diesen Streckenabschnitt. Seit 1993!! sucht Fuzzi Huber und seit 2001 einige andere Raftinganbieter um die Genehmigung für die Befahrung der Landecker Schlucht an. Eine Befahrung der Sachverständigen Sepp Edlinger und Andy Leany mit positivem Ergebnis hat bereits auf Wunsch von Herrn Zweibrot im Mai 2001 stattgefunden.

 

Kinderrafting

da die Verantwortung über die Mitnahme von Kindern den Bootsführern bzw. dem Konzessionsinhaber übertragen wurde und keine gesetzlichen Vorschriften in der neuen Konzession stehen, stellt der TRV in Zusammenarbeit mit dem ASI interne Empfehlungen und Richtlinien zusammen.

 

Wildwasser I - II Strecken

Außer dem Bootsführer soll ein Erwachsener pro 5 Kinder zusätzlich am Boot sein.

 

Wildwasser III Strecken

Außer dem Bootsführer ein Erwachsener pro Kind bis 14 Jahre.

 

Canyoning 

Aufgrund des Unfalls in der Auerklamm, bei dem 2 Führer tödlich verunglückt sind, werden unter Anleitung des ASI und der Vertreter der Rafting-Canyoning Anbieter und des Bergsportführerverbandes Empfehlungen und Richtlinien punkto Sicherheit herausgegeben. Diese beinhalten Gruppengröße, Ausrüstung, Alarmierung, Medienarbeit und Kontrolle.

 

2000

Gründung des Alpines Sicherheits- und Informationszentrum (ASI) 

mit Sitz in Landeck nach dem Lawinenünglück von Galtür.

Leitung:  Mag. Werner Senn, DI Christian Klingler

 

1988 bis 1999

1988

TRV wird  gegründet

 

9.9.1988

erste Sondierungssitzung im Ötztaler Hof

 

19.9.1988

Proponentensitzung in Haiming:  

Helmut Friedle, Bruno Strigl, Dieter Messner, Stephan Mitter, Hans Fankhauser, Huber Friedrich-Karl (Fuzzi)

 

14.10.1988 
Gründungssitzung:  Ötztaler Hof

Obmann:  Helmut Friedle
Stvt.:  Fuzzi Huber
Schriftführer:  Dieter Messner  
Kassier:  Hans Fankhauser   
Kassierstv.:  Bruno Strigl                         

Der TRV wurde ursprünglich als Pendant zur Wildwasser Rafting Association, die im Jänner 1989 gegründet wurde, ins Leben gerufen. Die einheimischen Anbieter befürchteten, durch die  internationalen Raftinganbieter bevormundet zu werden.

 

Obmänner des TRV:          

1. Helmut Friedle aus Häselgehr  -  1988 - 1994

2. Fuzzi  Huber aus Landeck  -  1994 - 2009

 

Aufgaben des Tiroler Raftingverbandes

Vertretung der Interessen der Tiroler Rafter                               

Ansprechpartner für die Landesregierung                               

Einkaufsplattform

Werbeplattform

Ausbildung der Bootsführer

Sicherheitstraining

Interne Standards

Sicherheitsstandards

Richtlinien  bzw. Empfehlungen:  bzgl. Pegelstände - Anzahl der Bootsführer (2. Bootsführer) - Gäste pro Bootsführer

Empfehlungen + Richtlinien für das Canyoning                               

Umweltschutz - Flussuferreinigung                               

Verhalten am Wasser - gegenüber der Fischerei  etc.                               

finden gemeinsamer Versicherungsanbieter                               

Kriseninterventionen, Aufklärungsarbeit, Informationen an die Medien

 

1988

Wildwasser Rafting Association -  WRA

Nach einem ersten Sondierungstreffen am 7.9. 88 im Gasthof Stern  und am 21.9.88 wird am 20.1.2989 die WAR im Sitzungssaal der Gemeinde Haiming gegründet.

 

1989

Der Österreichische Raftingverband wird am 14.3.1989 in Landeck (bei Fuzzi)  gegründet

Obmann:  Sepp Edinger 

Obmannstv.  Bruno Strigl     

Kassier: Helmut Friedle                                

Fachwart:  Friedrich-Karl Huber  

Der TRV wird Mitglied beim ÖRV

Sportstättenbetriebsgesellschaft beginnt mit 01.10.1989 ihr erstes Geschäftsjahr

 

Bootsführerausbildung wird durch den TRV angeboten  

Die 10 „Gebote“ bzw. 10 Empfehlungen für die Sicherheit des Raftingsports werden vom Tiroler  Raftingverband  am 16.2.89 herausgegeben – es gibt noch keine gesetzlichen Vorschriften bzw. Konzessionen - die Verhandlungen diesbezüglich sind aber im Gange.

 

bis 1990

Das Rafting ist ein freies Gewerbe. Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften,  Sicherheitsauflagen, etc. Es gibt viele Beschwerden seitens der Fischerei, die anfänglich noch gute Beziehungen zu den Landesbeamten bzw. auch zu den führenden Politikern hatten.

 

In all diesen Jahren:  Es gibt viele, lange Verhandlungen und Arbeitssitzungen mit den Beamten der Verkehrsabteilung der Tiroler Landesregierung, Abteilung Schifffahrt. Es werden Regulationen, Vorschriften, Sicherheitsstandards, Prüfungskriterien, etc. ausgearbeitet und vor allem Vorurteile basierend auf Unwissenheit der Materie seitens der Beamtenschaft abgebaut.

 

Landesräte in der Verkehrsabteilung von 1986 – 2009                                

Tanzer  - Lugger -  Dr. Gschwentner – Lindenberger

ab 2008: Bernhard Tilg

Leiter der Verkehrsabteilung:  Hr Baumann - Hr. Dr. Constantini 

Sachbearbeiter bis 2006:  Hr. Zweibrot

Die wichtigsten Verhandlungsteilnehmer seitens der  Raftingverbandes waren damals: 

Helmut Friedle, Fuzzi Huber, Hannes Breitenlechner, Sepp Edinger, Hans Fankhauser, Bruno Strigl                                

In den 90-er Jahren kommt  als wichtiger Mitstreiter Dr. Luis Amprosi  hinzu.

 

Es entsteht ein kompetentes Raftinggesetz,  das welches weltweit Vorbildhaft ist.  In den Anfängen war es ein Kampf um jedes Zugeständnis in punkto Raftingstrecken, Ein- und Ausstiegstellen, Jahres- und Tageszeitliche Einschränkungen,  Bootsanzahlen,  Auflagen für die Sicherheit, Infrastruktur betreffend, etc. Seitens der Fischerei können keine Gutachten erbracht werden, welche belegen, dass das Rafting den Fischbestand schädigt. Rafting bedeutet ein neues Metier für die Beamten, welche die Regulationen und Gesetze zu erstellen haben. Der TRV ist „der“ Ansprechpartner.

 

Das Raftinggewerbe ist der Verkehrsabteilung "Abt. Schifffahrt" zugeordnet und unterliegt dem Schifffahrtsgesetz sowie den diversen Verordnungen, die vom Landeshauptmann von Tirol herausgegeben wurden.

Wer & Was hat dem Raftinggewerbe in seinen Anfängen geholfen?

 

Im Schifffahrtsgesetz steht, dass den Belangen der Land-/ Forstwirtschaft, der Jagd, der Fischerei, des Naturschutzes und des Fremdenverkehrs (gleichermaßen) Rechnung zu tragen ist. Zähe aber diplomatische Verhandlungsweise Seitens der Wirtschaftskammer.

Die Wirtschaftsdaten wurden erfasst -  wir wurden ernst genommen von Politikern, Tourismusverbänden und Wirtschaftstreibenden. Die Zeit bzw. die positive Entwicklung des Rafting und seinen Auswirkungen auf den Tourismus findet Akzeptanz in der Bevölkerung. Unsere Argumente wurden allmählich von anderen Wirtschaftsspartnern unterstützt, wie z.B. Taxi, Hotels, etc.

 

Das persönliche Verhältnis mit der Beamtenschaft -  „Du“ Worte -  gegenseitige Wertschätzung hat eine positive Entwicklung der Nächtigungszahlen gerade in der Zwischensaison und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Raftingfirmen werben ihre Kunden selbst und beleben den Tourismus.

 

Es folgt Unterstützung seitens der TVB's. Folgebuchungen sind die Regel. Raftingtouristen lernen Land und auch andere Attraktionen kennen und werden zu gern gesehenen Gästen auch im Winter.

 

Konzessionsvergabe & Auflagen

Raftbasis mit erforderlicher Infrastruktur

Eignungsprüfung über wirtschaftliches Know How des Konzessionsträgers

Vorweis der finanziellen Mittel

Vorweis einer Haftpflichtversicherung

Strafregisterauszug – heute genügt ein EU Führerschein

ursprünglich 16-stündiger 1. Hilfe Kurs

 

1990

1. Konzessionsvergabe

Wie vorsichtig und misstrauisch man anfänglich mit dem Thema Rafting umging zeigen die Konzessionsbeschränkungen. Die Konzessionen wurden im Jahre 1990 probehalber auf 3 Jahre vergeben, um mehr Erfahrungen mit dem Raftinggewerbe zu sammeln.

 

Prüfung der Bootsführer

Prüfungsfragenkatalog wird erstellt -  Friedle - Edinger – Hannes Breitenlechner – Fuzzi Huber Friedrich-Karl und Land waren ursprünglich gegen Prüfungen in englischer Sprache. Fuzzi stellt sich als Dolmetscher bei den Prüfungen der englischsprachigen Kandidaten zur Verfügung. Der Fragenkatalog wird ins Englische übersetzt (Fuzzi + Andy Leany).

 

Bootsführer

Muss Prüfung bei der Landesregierung ablegen. 

Mit Praxisnachweis, schifffahrtspolizeiliche Prüfung, verkehrstechnische Prüfung und praktische Prüfung.

Nur ein geprüfter Bootsführer darf ein Raft steuern !!

Die ersten Prüfer für die praktische Prüfung der Bootsführer sind: Fuzzi Huber (1. geprüfter Bootsführer in Tirol). Er wurde damals von der Landesregierung ausgewählt aufgrund der Qualifikationen: Sportstudium, Tiroler Wildwassersportlehrer, Rettungsschwimmer, Lehrschein) Weitere Prüfer der 1. Stunde: Sepp Edinger, Hannes Breitenlechner.

Die Sportstättenbetriebsgesellschaft - TVB Imst und TVB Haiming pachten das Grundstück in der Nähhe des Klärwerkes Imst. .

 

1990 - 1992

Der Raftingsport erlebt einen großen Aufschwung.

 

1993

2. Konzessionsvergabe

Unerwartet und zum Unverständnis aller Raftingunternehmer wurden die Konzessionen wieder nur auf 3 Jahre vergeben. Die saisonale Beschränkung wird auf 15.5. zurückverlegt und mit 30.9. limitiert! Bedeutende Einbußen in der 1. Maihälfte - Verkürzung der Saison.

 

1993 - 1994

Rezession

Sie wird zurückgeführt auf die Verordnung des Landeshauptmannes vom 21. April 1993 über die "Beschränkung der Schifffahrt auf öffentlich fließenden Gewässern". Durch diese Verordnung wird die Zeit, in welcher die Raftunternehmer ihr Gewerbe ausführen dürfen, um ein ganzes Drittel (!!) gekürzt. Aufgrund der kurzen und unerwarteten Ankündigung dieser Verordnung kommt es zu chaotischen Zuständen in den ersten zwei Maiwochen. Dieses RAFTINGVERBOT löst eine Kettenreaktion aus:

Finanzielle Einbußen,

Einbußen im Tourismus,

bei den Nächtigungszahlen,

Imageschaden,

Verschlechterung der Arbeitsmarktssituation,

 

„Wie soll man eine Rezession mit ihrer Arbeitslosigkeit als Folgeerscheinung bekämpfen, wenn einem das Arbeiten verboten wird?“

Diese Einschränkungen werden in der Konzession von 1996 wieder zurück genommen.

 

1993

Die ERL (European Rafting League) bestehend aus den Ländern Slowenien, Tschechien, Österreich, Deutschland, Italien wird am 17.10.93 in Budweis gegründet. 

Tiroler und österr. Vertreter sind:  Sepp Edinger, Fuzzi und Hermine Huber 

Zweck:  Durchführung von Rafting- und Sportveranstaltungen

 

mitte 1990er

Canyoning entwickelt sich durch und über die Raftingfirmen 

 

17.1.1994

Jahreshauptversammlung des TRV

Cafe Alt Haiming:  

Obmann:  Fuzzi Huber  

Stvtreter: Bruno Pezzei, Luis Amprosi und Helmut Friedle 

Kassier:  Bruno Strigl  

Stv.: Hans Fankhauser

 

1994

Rafting Europacup 1994 findet vom 12.5.-15.5.94 auf der Sanna statt.

Raftingkonzept von Zweibrot 

 

Nach monatelangem Sinnieren über Regulationen und Restriktionen im Wildwassersport, insbesondere des Rafting, gibt Zweibrot (Sachbearbeiter) ein Raftingkonzept aus. Fuzzis Stellungnahme zum Raftingkonzept ist eine lange, detaillierte, schriftliche, und sachliche Entgegnung, die das Verhältnis zu Zweibrot „sehr abkühlt“ und das Konzept aus den Angeln hebt.

Punkte: 

Flusstreckenvermessung

Obergrenzen für Raftingboote auf diversen Flussstrecken

Schaffung Raftfreier Strecken

Landeck - Zammer Autobahnbrücke - Imst

Die Raftingstrecke Landeck-Imst wird nun schon seit 9 Jahren in Prospekten als Familienstrecke und in weiterer Folge als Ganztagestour Landeck-Haiming (= 40 Kilometer) angeboten und befahren. Es ist demnach völlig absurd, eine tourismus-wirtschaftlich so interessante Strecke, wie sie der Flußabschnitt Landeck-Imst darstellt, als schiffahrtsfreie Zone zu deklarieren.

 

Anlegestellen Laichschongebiet Infrastruktur

notwendige Baulichkeiten

Überprüfung - Strafen Fischer / Rafter

 

80er 90er

Rückschläge durch die „wilden Rafter“

Unfälle z.B. tödliche Unfälle auf der Rosanna und mittlerer Ötz (= keine Raftingstrecken) von tschechischen Raftern ohne Konzession.

 

Schwarzfahrer

die auch viele Unfälle verursachen schaffen Probleme für konzessionierte Raftingbetriebe. Besonders tschechische und belgische Firmen, aber auch Raftinggruppen aus anderen Ländern, ohne Konzession, haben schwere Wildwasserunfälle Unfälle auch mit tötlichen Ausgang. Kajaktote sind für Außenstehende auch Raftingtote. Unwissenheit der Journalisten und Bevölkerung über Raft und Kajak Unterschiede.

 

Tafeln an Anlegestellen werden aufgestellt, Überprüfungen, Strafen, Krisenintervention. 

Der TRV macht Kriseninterventionen, Aufklärungsarbeit, gibt Informationen an die Medien. 

Der Raftingverband hilft sich selbst - eine Überwachungsfirma (W.A.R.) wird vom Tiroler Raftingverband beauftragt schwarze Schafe anzuzeigen.

 

1994

Sicherheitstraining am Brunauer Wehr

Raftingverband (Bruno Strigl) organisiert eine Sicherheitsübung am Brunauer Wehr. Übungsinhalt ist die Bergung von Personen, die sich im Rücklauf des Wehres befinden  mit den anzuwendenden Bergetechniken. 

 

31.12.1994

 

BRUNO PEZZEI ist gestorben

Weltauswahlfussballer und Obmannstvt. (* 3. Februar 1955 in Lauterach Vorarlberg; † 31. Dezember1994 in Innsbruck Im Alter von nur 39 Jahren stirbt Bruno Pezzey an einem plötzlichen Herztod bei einem Eishockeyspiel. 

 

1995

Kontrolle durch die Exekutive

Bei den sporadischen Kontrollen stellt sich heraus, dass eigentlich nur die konzessionierten Firmen von diesen Kontrollen betroffen und somit auch die "Leidtragenden" sind. 

 

1996

3. Konzessionsvergabe

dieses Mal auf 10 Jahre

Gründung der Tiroler Canyoningvereinigung

Obmann:  Robert Veider

Stvtr.: Bruno Strigl

 

Canyoning wird zum Thema

Ausbildungsmodelle werden erarbeitet -  Verhandlungen mit Sportabteilung (Dr. Scheiber), Tiroler Raftingverband, Tiroler Canyoningvereinigung und Bergsportführerverband. Das Canyoning wird letztendlich beim Bergsportführerverband „untergebracht“. Gemeinsam in Zusammenarbeit mit dem Raftingverband und der Canyoningvereinigung werden die Ausbildungskriterien und die Standards erstellt.

 

1998

Österreichweites Raftingverbot an allen  Schulen

Im Auftrag der Tiroler Landesregierung (Dr. Scheiber) entsteht  „English for Canyoning Guides“ - von Fuzzi Huber - Mai 1998.

Sicherheits-Forderung seitens der Landesregierung

insbesondere von Hr. Zweibrot, nach 2 Bootsführern auf jedem Boot, Sicherheitskajaker, Bestückung der Boote, Ausrüstung. Diese geplanten Auflagen würden eine ungeheure finanzielle Belastung für das Raftinggewerbe bedeuten. Der TRV entgegnet mit einem Gutachten vom gerichtlich beeideten Sachverständigen Werner Bein aus Salzburg.

 

Neue Sicherheitsstandards

Bei einem Gespräch am 19. Mai 1998 zwischen Dr. Amprosi und Fuzzi Huber und Dr. Constantini (ohne Hr. Zweibrot) bezüglich der „Zweibrot-Forderung“ des 2. Bootsführers auf Wildwasser IV Strecken kann ein positives Ergebnis erzielt werden.

Bei einem Boot: ein zusäztlicher Bootsführer oder Safety Kajaker

Bei zwei oder mehr Booten (Fahren im Verband) genügt ein Bootsführer

 

Unzufriedenheit mit der Art der Prüfungen

Werner Bein stellt im Auftrag des Tiroler Raftingverbandes Andy Murray, Andreas Kübler, Andy Leany und Marcel Pachler einen Befähigungsnachweis für das Amt eines Prüfers der praktischen Raftführerprüfung aus. Diese werden als qualifizierte Prüfer der Landesregierung vorgeschlagen.

 

1999

Die von Fuzzi und Andy Leany ins englische übersetzten Prüfungsfragen werden vom Land gut geheißen. Das Thema Prüfungen in Englisch abzunehmen ist seit Jahren ein brisantes Thema bei diversen Beamten der Verkehrsabteilung und wird nicht gerne durchgeführt. Manche Beamten weigern sich, Prüfungen in Englisch abzunehmen.

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